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Nordrhein-Westfalen Fotos

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Travemünde (Vorderreihe) am 21 April 2026 von der Prinzenbrücke aus gesehen.
Travemünde (Vorderreihe) am 21 April 2026 von der Prinzenbrücke aus gesehen.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

38 1400x933 Px, 06.05.2026

Travemünde als Panoramabild am 21 April 2026 von der Prinzenbrücke mit Blickrichtung Lübecker Bucht/Ostsee.
Travemünde als Panoramabild am 21 April 2026 von der Prinzenbrücke mit Blickrichtung Lübecker Bucht/Ostsee.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

37 1600x582 Px, 06.05.2026

In Travemünde befinden sich Deutschlands ältester Leuchtturm und das höchste Leuchtfeuer Europas. Links der alte Travemünder Leuchtturm von 1539 (erste urkundliche Erwähnung eines bereits bestehenden Hafenzeichens in Travemünde ist von 1226). Deutschlands Dienstältester Leuchtturm stellte 1972 den Betrieb ein, weil die Sicht durch den Neubau des Vier-Sterne-Maritim-Hotels (rechts) in Travemünde verdeckt wurde. Seit dem 30. April 1974 befindet sich das Leuchtfeuer auf dem Maritim Travemünde in 114,7 m ü. NN (Feuer in 119 m Höhe) und ist damit das höchste Leuchtfeuer in Europa. Die Tragweite des weißroten Blitzfeuers mit einer Wiederkehr von vier Sekunden beträgt im nordöstlichen Sektor 15 Seemeilen/27,8 km (Rot) bzw. 19 Seemeilen/35,2 km (Weiß), also bis zur Höhe des übernächsten Leuchtturms Dahmeshöved an der Küste Wagriens hinter Grömitz.
In Travemünde befinden sich Deutschlands ältester Leuchtturm und das höchste Leuchtfeuer Europas. Links der alte Travemünder Leuchtturm von 1539 (erste urkundliche Erwähnung eines bereits bestehenden Hafenzeichens in Travemünde ist von 1226). Deutschlands Dienstältester Leuchtturm stellte 1972 den Betrieb ein, weil die Sicht durch den Neubau des Vier-Sterne-Maritim-Hotels (rechts) in Travemünde verdeckt wurde. Seit dem 30. April 1974 befindet sich das Leuchtfeuer auf dem Maritim Travemünde in 114,7 m ü. NN (Feuer in 119 m Höhe) und ist damit das höchste Leuchtfeuer in Europa. Die Tragweite des weißroten Blitzfeuers mit einer Wiederkehr von vier Sekunden beträgt im nordöstlichen Sektor 15 Seemeilen/27,8 km (Rot) bzw. 19 Seemeilen/35,2 km (Weiß), also bis zur Höhe des übernächsten Leuchtturms Dahmeshöved an der Küste Wagriens hinter Grömitz.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

37  1 1400x956 Px, 06.05.2026

Die Finnlines M/S FINNSTAR läuft von Helsinki kommend pünktlich in Travemünde ein. Die Finnlines M/S FINNSTAR ist ein RoPax-Schiff/Fähre (Roll On/Roll Off von Frachtgut sowie Pax für Passagiere), die derzeit zwischen Travemünde und Helsinki im Einsatz ist. Die FINNSTAR ist eine von fünf RoPax-Fähren der Star-Klasse, die im Auftrag von Finnlines bei Fincantieri in den Werften von Ancona und Castellammare di Stabia gebaut wurden. Sie werden mehrheitlich im Verkehr zwischen Finnland, Polen und Deutschland sowie Deutschland und Schweden eingesetzt.

Die Finnstar (IMO-Nr. 9319442) war das erste fertiggestellte Schiff. Das Schiff wurde von Fincantieri in Castellammare di Stabia gebaut. Es wurde im Juli 2006 an Finnlines übergeben. Die Star-Klasse ist nach diesem Schiff benannt. Die Finnstar wird als Schnellverbindung auf der Strecke Helsinki – Travemünde eingesetzt. Der Heimathafen der Finnstar ist Mariehamn, Åland.

TECHNISCHE DATEN:
Typschiff: Finnstar
Bauwerft: Fincantieri, Italien (Bau-Nr. 6123)
Besitzer: Finnlines
Schiffe dieser Klasse: 5
Vermessung: 42 923 BRZ
Länge: 218,8 Meter
Breite: 30,52 Meter
Tiefgang: 7,1 Meter
Antrieb: 4 × Wärtsilä 9L46D Diesel mit einer Gesamtleistung von 48.000 kW (64.369 PS)
Geschwindigkeit: 25 Knoten
Passagierkapazität: 554
Kabinenplätze: 554 in 205 Kabinen
Frachtkapazität: 4.200 Lademeter
Registriert: Finnland / Schweden
Eisklasse: Finnische Eisklasse 1 A Super
Heimathafen: Mariehamn (Åland, autonome finnische Region)
Die Finnlines M/S FINNSTAR läuft von Helsinki kommend pünktlich in Travemünde ein. Die Finnlines M/S FINNSTAR ist ein RoPax-Schiff/Fähre (Roll On/Roll Off von Frachtgut sowie Pax für Passagiere), die derzeit zwischen Travemünde und Helsinki im Einsatz ist. Die FINNSTAR ist eine von fünf RoPax-Fähren der Star-Klasse, die im Auftrag von Finnlines bei Fincantieri in den Werften von Ancona und Castellammare di Stabia gebaut wurden. Sie werden mehrheitlich im Verkehr zwischen Finnland, Polen und Deutschland sowie Deutschland und Schweden eingesetzt. Die Finnstar (IMO-Nr. 9319442) war das erste fertiggestellte Schiff. Das Schiff wurde von Fincantieri in Castellammare di Stabia gebaut. Es wurde im Juli 2006 an Finnlines übergeben. Die Star-Klasse ist nach diesem Schiff benannt. Die Finnstar wird als Schnellverbindung auf der Strecke Helsinki – Travemünde eingesetzt. Der Heimathafen der Finnstar ist Mariehamn, Åland. TECHNISCHE DATEN: Typschiff: Finnstar Bauwerft: Fincantieri, Italien (Bau-Nr. 6123) Besitzer: Finnlines Schiffe dieser Klasse: 5 Vermessung: 42 923 BRZ Länge: 218,8 Meter Breite: 30,52 Meter Tiefgang: 7,1 Meter Antrieb: 4 × Wärtsilä 9L46D Diesel mit einer Gesamtleistung von 48.000 kW (64.369 PS) Geschwindigkeit: 25 Knoten Passagierkapazität: 554 Kabinenplätze: 554 in 205 Kabinen Frachtkapazität: 4.200 Lademeter Registriert: Finnland / Schweden Eisklasse: Finnische Eisklasse 1 A Super Heimathafen: Mariehamn (Åland, autonome finnische Region)
Armin Schwarz

Die legendäre Viermastbark PASSAT, der als legendärer  Flying P-Liner  die Welt entdeckte. Sturmerprobtes Wahrzeichen von Travemünde, hier am 21 April 2026. Sie hat Stürmen getrotzt und 39-mal das Kap Horn umrundet. Heute liegt sie fest vertäut im Hafen von Travemünde am Priwallufer.

Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz am 20. September 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss (Baunummer 206) vom Stapel lief. Drei Monate später, am Heiligabend, startet die Viermastbark zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um das Kap Hoorn nach Valparaiso in Chile. Sie erweist sich als schneller Segler, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 18 Knoten mit der zunehmenden Dampfschifffahrt konkurrieren konnte. Ab 1914 im ersten Weltkrieg werden die deutschen Häfen blockiert. Die PASSAT bleibt fünf Jahre im Hafen von Iquique, Chile, konfisziert. 1921 kehrt die PASSAT nach Europa zurück, läuft Marseille an und wird als Kriegsentschädigung an Frankreich abgeliefert. Im Dezember kauft die Reederei Laeisz „ihr“ Schiff für 13.000 britische Pfund zurück. 1929 erschüttert der „schwarze Freitag“ die Welt – ein Börsencrash, der die Weltwirtschaft für Jahre lähmt. Die segelnden Frachtschiffe sind kaum noch rentabel zu betreiben.

Der finnische Reeder Gustav Erikson kauft 1932 die PASSAT. Er ist Segelschiffreeder aus Leidenschaft und verfolgt einen harten, aber geschickten Sparkurs: Kleine Mannschaften, niedrige Heuer und Schiffsjungen, die als „apprentice“ für ihre Ausbildung zahlen müssen. So geht die PASSAT 1932 auf ihre erste Weltreise, nun auf Weizenfahrt nach Australien.Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs 1939 wird die PASSAT nach „Hause“, nach Mariehamn auf den Åland-Inseln beordert.1944 verholt man sie nach Stockholm. Dort dient die PASSAT für zwei Jahre als schwimmendes Getreidesilo.1949 segelt die PASSAT die letzte große Weizenregatta – und gewinnt vor der PAMIR. Dann musste auch die finnische Reederei die Schifffahrt unter Segeln aufgeben.

1951 rettet der deutsche Reeder Heinz Schliewen die PASSAT vor dem Abwracken und baut sie – mit Hilfsmotor – zu einem Frachtsegel-Schulschiff um. Damit beginnt das „dritte Leben“ der PASSAT. Ab 1955 führt die „Stiftung Pamir und Passat“ das Schulschiff weiter. Besonders Kapitän Grubbe setzte alles daran, weiterhin Seeleute unter Segeln ausbilden zu können. Das Jahr 1957 wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt. Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben. Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an. Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt, sie wird außer Dienst gestellt. Hansestadt Lübeck kauft 1959 die PASSAT für 315.000 D-Mark. So geht sie auf ihrer letzten Reise von Hamburg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Travemünde und liegt so bis heute fest vertäut am Priwallufer in Lübeck-Travemünde. Seit 1966 ist sie als Museumsschiff auf und unter Deck erlebbar und 1978 wird das Wahrzeichen Travemündes unter Denkmalschutz gestellt.

TECHNISCHE DATEN:
Länge über alles: 115 m
Breite: 14,4 m
Seitenhöhe: 8,53 m
Tiefgang (max.):	7,24 m
Verdrängung: 6.280 t
Vermessung: 3.091 Tragfähigkeit: 4.700 tdwBRT
Besatzung: 25–35 Mann Stammbesatzung (plus 86 Kadetten)
Zugelassene Passagierzahl: 102
Takelung: Bark
Anzahl Masten: 4
Anzahl Segel: 34
Segelfläche: 4.100 m²
Geschwindigkeit unter Segeln: 17,4 kn (32 km/h)
Hilfsdiesel (ab 1951): Krupp 6-Zylinder-Dieselmotor mit 900 PS (662 kW) Leistung
Höchstgeschwindigkeit: 6,5 kn (12 km/h)
Die legendäre Viermastbark PASSAT, der als legendärer "Flying P-Liner" die Welt entdeckte. Sturmerprobtes Wahrzeichen von Travemünde, hier am 21 April 2026. Sie hat Stürmen getrotzt und 39-mal das Kap Horn umrundet. Heute liegt sie fest vertäut im Hafen von Travemünde am Priwallufer. Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz am 20. September 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss (Baunummer 206) vom Stapel lief. Drei Monate später, am Heiligabend, startet die Viermastbark zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um das Kap Hoorn nach Valparaiso in Chile. Sie erweist sich als schneller Segler, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 18 Knoten mit der zunehmenden Dampfschifffahrt konkurrieren konnte. Ab 1914 im ersten Weltkrieg werden die deutschen Häfen blockiert. Die PASSAT bleibt fünf Jahre im Hafen von Iquique, Chile, konfisziert. 1921 kehrt die PASSAT nach Europa zurück, läuft Marseille an und wird als Kriegsentschädigung an Frankreich abgeliefert. Im Dezember kauft die Reederei Laeisz „ihr“ Schiff für 13.000 britische Pfund zurück. 1929 erschüttert der „schwarze Freitag“ die Welt – ein Börsencrash, der die Weltwirtschaft für Jahre lähmt. Die segelnden Frachtschiffe sind kaum noch rentabel zu betreiben. Der finnische Reeder Gustav Erikson kauft 1932 die PASSAT. Er ist Segelschiffreeder aus Leidenschaft und verfolgt einen harten, aber geschickten Sparkurs: Kleine Mannschaften, niedrige Heuer und Schiffsjungen, die als „apprentice“ für ihre Ausbildung zahlen müssen. So geht die PASSAT 1932 auf ihre erste Weltreise, nun auf Weizenfahrt nach Australien.Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs 1939 wird die PASSAT nach „Hause“, nach Mariehamn auf den Åland-Inseln beordert.1944 verholt man sie nach Stockholm. Dort dient die PASSAT für zwei Jahre als schwimmendes Getreidesilo.1949 segelt die PASSAT die letzte große Weizenregatta – und gewinnt vor der PAMIR. Dann musste auch die finnische Reederei die Schifffahrt unter Segeln aufgeben. 1951 rettet der deutsche Reeder Heinz Schliewen die PASSAT vor dem Abwracken und baut sie – mit Hilfsmotor – zu einem Frachtsegel-Schulschiff um. Damit beginnt das „dritte Leben“ der PASSAT. Ab 1955 führt die „Stiftung Pamir und Passat“ das Schulschiff weiter. Besonders Kapitän Grubbe setzte alles daran, weiterhin Seeleute unter Segeln ausbilden zu können. Das Jahr 1957 wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt. Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben. Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an. Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt, sie wird außer Dienst gestellt. Hansestadt Lübeck kauft 1959 die PASSAT für 315.000 D-Mark. So geht sie auf ihrer letzten Reise von Hamburg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Travemünde und liegt so bis heute fest vertäut am Priwallufer in Lübeck-Travemünde. Seit 1966 ist sie als Museumsschiff auf und unter Deck erlebbar und 1978 wird das Wahrzeichen Travemündes unter Denkmalschutz gestellt. TECHNISCHE DATEN: Länge über alles: 115 m Breite: 14,4 m Seitenhöhe: 8,53 m Tiefgang (max.): 7,24 m Verdrängung: 6.280 t Vermessung: 3.091 Tragfähigkeit: 4.700 tdwBRT Besatzung: 25–35 Mann Stammbesatzung (plus 86 Kadetten) Zugelassene Passagierzahl: 102 Takelung: Bark Anzahl Masten: 4 Anzahl Segel: 34 Segelfläche: 4.100 m² Geschwindigkeit unter Segeln: 17,4 kn (32 km/h) Hilfsdiesel (ab 1951): Krupp 6-Zylinder-Dieselmotor mit 900 PS (662 kW) Leistung Höchstgeschwindigkeit: 6,5 kn (12 km/h)
Armin Schwarz

Die legendäre Viermastbark PASSAT, der als legendärer  Flying P-Liner  die Welt entdeckte. Sturmerprobtes Wahrzeichen von Travemünde, hier am 21 April 2026. Sie hat Stürmen getrotzt und 39-mal das Kap Horn umrundet. Heute liegt sie fest vertäut im Hafen von Travemünde am Priwallufer.

Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz am 20. September 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss (Baunummer 206) vom Stapel lief. Drei Monate später, am Heiligabend, startet die Viermastbark zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um das Kap Hoorn nach Valparaiso in Chile. Sie erweist sich als schneller Segler, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 18 Knoten mit der zunehmenden Dampfschifffahrt konkurrieren konnte. Ab 1914 im ersten Weltkrieg werden die deutschen Häfen blockiert. Die PASSAT bleibt fünf Jahre im Hafen von Iquique, Chile, konfisziert. 1921 kehrt die PASSAT nach Europa zurück, läuft Marseille an und wird als Kriegsentschädigung an Frankreich abgeliefert. Im Dezember kauft die Reederei Laeisz „ihr“ Schiff für 13.000 britische Pfund zurück. 1929 erschüttert der „schwarze Freitag“ die Welt – ein Börsencrash, der die Weltwirtschaft für Jahre lähmt. Die segelnden Frachtschiffe sind kaum noch rentabel zu betreiben.

Der finnische Reeder Gustav Erikson kauft 1932 die PASSAT. Er ist Segelschiffreeder aus Leidenschaft und verfolgt einen harten, aber geschickten Sparkurs: Kleine Mannschaften, niedrige Heuer und Schiffsjungen, die als „apprentice“ für ihre Ausbildung zahlen müssen. So geht die PASSAT 1932 auf ihre erste Weltreise, nun auf Weizenfahrt nach Australien.Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs 1939 wird die PASSAT nach „Hause“, nach Mariehamn auf den Åland-Inseln beordert.1944 verholt man sie nach Stockholm. Dort dient die PASSAT für zwei Jahre als schwimmendes Getreidesilo.1949 segelt die PASSAT die letzte große Weizenregatta – und gewinnt vor der PAMIR. Dann musste auch die finnische Reederei die Schifffahrt unter Segeln aufgeben.

1951 rettet der deutsche Reeder Heinz Schliewen die PASSAT vor dem Abwracken und baut sie – mit Hilfsmotor – zu einem Frachtsegel-Schulschiff um. Damit beginnt das „dritte Leben“ der PASSAT. Ab 1955 führt die „Stiftung Pamir und Passat“ das Schulschiff weiter. Besonders Kapitän Grubbe setzte alles daran, weiterhin Seeleute unter Segeln ausbilden zu können. Das Jahr 1957 wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt. Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben. Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an. Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt, sie wird außer Dienst gestellt. Hansestadt Lübeck kauft 1959 die PASSAT für 315.000 D-Mark. So geht sie auf ihrer letzten Reise von Hamburg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Travemünde und liegt so bis heute fest vertäut am Priwallufer in Lübeck-Travemünde. Seit 1966 ist sie als Museumsschiff auf und unter Deck erlebbar und 1978 wird das Wahrzeichen Travemündes unter Denkmalschutz gestellt.

TECHNISCHE DATEN:
Länge über alles: 115 m
Breite: 14,4 m
Seitenhöhe: 8,53 m
Tiefgang (max.):	7,24 m
Verdrängung: 6.280 t
Vermessung: 3.091 Tragfähigkeit: 4.700 tdwBRT
Besatzung: 25–35 Mann Stammbesatzung (plus 86 Kadetten)
Zugelassene Passagierzahl: 102
Takelung: Bark
Anzahl Masten: 4
Anzahl Segel: 34
Segelfläche: 4.100 m²
Geschwindigkeit unter Segeln: 17,4 kn (32 km/h)
Hilfsdiesel (ab 1951): Krupp 6-Zylinder-Dieselmotor mit 900 PS (662 kW) Leistung
Höchstgeschwindigkeit: 6,5 kn (12 km/h)
Die legendäre Viermastbark PASSAT, der als legendärer "Flying P-Liner" die Welt entdeckte. Sturmerprobtes Wahrzeichen von Travemünde, hier am 21 April 2026. Sie hat Stürmen getrotzt und 39-mal das Kap Horn umrundet. Heute liegt sie fest vertäut im Hafen von Travemünde am Priwallufer. Die Passat ist eine Viermast-Stahlbark, die als einer der legendären Flying P-Liner der Reederei F. Laeisz am 20. September 1911 bei der Hamburger Werft Blohm + Voss (Baunummer 206) vom Stapel lief. Drei Monate später, am Heiligabend, startet die Viermastbark zu ihrer Jungfernfahrt von Hamburg um das Kap Hoorn nach Valparaiso in Chile. Sie erweist sich als schneller Segler, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 18 Knoten mit der zunehmenden Dampfschifffahrt konkurrieren konnte. Ab 1914 im ersten Weltkrieg werden die deutschen Häfen blockiert. Die PASSAT bleibt fünf Jahre im Hafen von Iquique, Chile, konfisziert. 1921 kehrt die PASSAT nach Europa zurück, läuft Marseille an und wird als Kriegsentschädigung an Frankreich abgeliefert. Im Dezember kauft die Reederei Laeisz „ihr“ Schiff für 13.000 britische Pfund zurück. 1929 erschüttert der „schwarze Freitag“ die Welt – ein Börsencrash, der die Weltwirtschaft für Jahre lähmt. Die segelnden Frachtschiffe sind kaum noch rentabel zu betreiben. Der finnische Reeder Gustav Erikson kauft 1932 die PASSAT. Er ist Segelschiffreeder aus Leidenschaft und verfolgt einen harten, aber geschickten Sparkurs: Kleine Mannschaften, niedrige Heuer und Schiffsjungen, die als „apprentice“ für ihre Ausbildung zahlen müssen. So geht die PASSAT 1932 auf ihre erste Weltreise, nun auf Weizenfahrt nach Australien.Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs 1939 wird die PASSAT nach „Hause“, nach Mariehamn auf den Åland-Inseln beordert.1944 verholt man sie nach Stockholm. Dort dient die PASSAT für zwei Jahre als schwimmendes Getreidesilo.1949 segelt die PASSAT die letzte große Weizenregatta – und gewinnt vor der PAMIR. Dann musste auch die finnische Reederei die Schifffahrt unter Segeln aufgeben. 1951 rettet der deutsche Reeder Heinz Schliewen die PASSAT vor dem Abwracken und baut sie – mit Hilfsmotor – zu einem Frachtsegel-Schulschiff um. Damit beginnt das „dritte Leben“ der PASSAT. Ab 1955 führt die „Stiftung Pamir und Passat“ das Schulschiff weiter. Besonders Kapitän Grubbe setzte alles daran, weiterhin Seeleute unter Segeln ausbilden zu können. Das Jahr 1957 wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt. Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben. Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an. Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt, sie wird außer Dienst gestellt. Hansestadt Lübeck kauft 1959 die PASSAT für 315.000 D-Mark. So geht sie auf ihrer letzten Reise von Hamburg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Travemünde und liegt so bis heute fest vertäut am Priwallufer in Lübeck-Travemünde. Seit 1966 ist sie als Museumsschiff auf und unter Deck erlebbar und 1978 wird das Wahrzeichen Travemündes unter Denkmalschutz gestellt. TECHNISCHE DATEN: Länge über alles: 115 m Breite: 14,4 m Seitenhöhe: 8,53 m Tiefgang (max.): 7,24 m Verdrängung: 6.280 t Vermessung: 3.091 Tragfähigkeit: 4.700 tdwBRT Besatzung: 25–35 Mann Stammbesatzung (plus 86 Kadetten) Zugelassene Passagierzahl: 102 Takelung: Bark Anzahl Masten: 4 Anzahl Segel: 34 Segelfläche: 4.100 m² Geschwindigkeit unter Segeln: 17,4 kn (32 km/h) Hilfsdiesel (ab 1951): Krupp 6-Zylinder-Dieselmotor mit 900 PS (662 kW) Leistung Höchstgeschwindigkeit: 6,5 kn (12 km/h)
Armin Schwarz

Der Westturm Wangerooge – Vom Seezeichen zum Wahrzeichen, hier am 12 März 2024 aus östlicher Richtung gesehen.

Eine ungewöhnliche Herberge befindet sich auf der Ostfriesischen Insel im Westturm Wangerooge. Einst markantes See- und Landzeichen entlang der Nordseeküste, gehört der weithin sichtbare Ziegelsteinbau mittlerweile zu den beliebtesten Ausflugszielen der Nordseeinsel Wangerooge. 

Der heutige Westturm Wangerooge misst stolze 56 Meter Höhe und besitzt drei Spitzen. Das imposante Baudenkmal aus dem Jahr 1932 ist nach seiner Lage am Westende der autofreien Insel benannt. Heute wird er vom Deutschen Jugendherbergswerk als Jugendherberge genutzt. Mittlerweile zählt die ganzjährig geöffnete Einrichtung rund 24.000 Übernachtungen. Aber auch ein Café lädt zum Verweilen ein. Bis zur Strandpromenade nahe dem Inseldorf benötigst du etwa 45 Gehminuten. Dabei bietet ein Spaziergang inmitten des Weltnaturerbes alles andere als Langeweile.

Der erste Westturm wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet und diente zugleich als Inselkirche. Gewidmet wurde der sakrale Bau dem Schutzpatron der Seefahrer, dem Heiligen Nikolaus. Infolge der Ostdrift der Insel mussten Kirche und Friedhof später jedoch aufgegeben werden. Aufgrund der Wassereinwirkung stürzte der Nikolaiturm um 1590 schließlich in sich zusammen. Übrig blieb eine fünfzehn Meter hohe Ruine, die Seefahrern auch noch lange Zeit weiter als Orientierungspunkt diente.

Der zweite Westturm Wangerooge entstand zwischen 1597 und 1602. Von vorbeifahrenden Schiffen erhob das Großherzogtum Oldenburg seitdem Zollgebühren. Anfänglich brannte in einem sogenannten Laternenraum mit fast 50 Fenstern ein Feuer auf Basis von Pflanzenöl. Später ersetzte man das Brennmaterial schließlich durch Steinkohle. Bereits damals erzielte das Gebäude eine stattliche Höhe von 50 Metern. Die fünf Stockwerke wurden im Laufe der Zeit als Gefängnis, Zufluchtsort, Lagerraum und Eiskeller genutzt. In der ersten Etage bot weiterhin ein Kirchenraum Platz für immerhin 130 Menschen. Vom zweiten Westturm Wangerooge ergriff die Ostdrift (Nordsee) jedoch ebenfalls Besitz. Nach einer Sturmflut im Jahr 1860 war das Mauerwerk von starker Rissbildung gezeichnet. Um 1900 stand der Turm dann bereits tief im Wasser. Da ein Angriff der britischen Flotte zu befürchten war, wurde das Seezeichen zu Beginn des Ersten Weltkriegs schließlich gesprengt. Das runde Fundament des Vorgängermodells kann aber auch heute noch bei Niedrigwasser besichtigt werden.

Das heutige Erscheinungsbild vom Westturm Wangerooge
In einiger Entfernung zum früheren Standort wurde 1932 ein Nachbau des zweiten Westturms erschaffen. Dabei umfasst der Grundriss eine Abmessung von 12 x 12 Metern. Das jetzige Gebäude erhielt ein massives Fundament von 15 Metern Tiefe. Neben dem Westturm Wangerooge ergänzt inzwischen ein moderner Herbergskomplex das Ensemble.
Der Westturm Wangerooge – Vom Seezeichen zum Wahrzeichen, hier am 12 März 2024 aus östlicher Richtung gesehen. Eine ungewöhnliche Herberge befindet sich auf der Ostfriesischen Insel im Westturm Wangerooge. Einst markantes See- und Landzeichen entlang der Nordseeküste, gehört der weithin sichtbare Ziegelsteinbau mittlerweile zu den beliebtesten Ausflugszielen der Nordseeinsel Wangerooge. Der heutige Westturm Wangerooge misst stolze 56 Meter Höhe und besitzt drei Spitzen. Das imposante Baudenkmal aus dem Jahr 1932 ist nach seiner Lage am Westende der autofreien Insel benannt. Heute wird er vom Deutschen Jugendherbergswerk als Jugendherberge genutzt. Mittlerweile zählt die ganzjährig geöffnete Einrichtung rund 24.000 Übernachtungen. Aber auch ein Café lädt zum Verweilen ein. Bis zur Strandpromenade nahe dem Inseldorf benötigst du etwa 45 Gehminuten. Dabei bietet ein Spaziergang inmitten des Weltnaturerbes alles andere als Langeweile. Der erste Westturm wurde vermutlich im 14. Jahrhundert errichtet und diente zugleich als Inselkirche. Gewidmet wurde der sakrale Bau dem Schutzpatron der Seefahrer, dem Heiligen Nikolaus. Infolge der Ostdrift der Insel mussten Kirche und Friedhof später jedoch aufgegeben werden. Aufgrund der Wassereinwirkung stürzte der Nikolaiturm um 1590 schließlich in sich zusammen. Übrig blieb eine fünfzehn Meter hohe Ruine, die Seefahrern auch noch lange Zeit weiter als Orientierungspunkt diente. Der zweite Westturm Wangerooge entstand zwischen 1597 und 1602. Von vorbeifahrenden Schiffen erhob das Großherzogtum Oldenburg seitdem Zollgebühren. Anfänglich brannte in einem sogenannten Laternenraum mit fast 50 Fenstern ein Feuer auf Basis von Pflanzenöl. Später ersetzte man das Brennmaterial schließlich durch Steinkohle. Bereits damals erzielte das Gebäude eine stattliche Höhe von 50 Metern. Die fünf Stockwerke wurden im Laufe der Zeit als Gefängnis, Zufluchtsort, Lagerraum und Eiskeller genutzt. In der ersten Etage bot weiterhin ein Kirchenraum Platz für immerhin 130 Menschen. Vom zweiten Westturm Wangerooge ergriff die Ostdrift (Nordsee) jedoch ebenfalls Besitz. Nach einer Sturmflut im Jahr 1860 war das Mauerwerk von starker Rissbildung gezeichnet. Um 1900 stand der Turm dann bereits tief im Wasser. Da ein Angriff der britischen Flotte zu befürchten war, wurde das Seezeichen zu Beginn des Ersten Weltkriegs schließlich gesprengt. Das runde Fundament des Vorgängermodells kann aber auch heute noch bei Niedrigwasser besichtigt werden. Das heutige Erscheinungsbild vom Westturm Wangerooge In einiger Entfernung zum früheren Standort wurde 1932 ein Nachbau des zweiten Westturms erschaffen. Dabei umfasst der Grundriss eine Abmessung von 12 x 12 Metern. Das jetzige Gebäude erhielt ein massives Fundament von 15 Metern Tiefe. Neben dem Westturm Wangerooge ergänzt inzwischen ein moderner Herbergskomplex das Ensemble.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

201 1209x1600 Px, 26.03.2024

Der Dünendurchbruch beim Westanleger der Nordseeinsel Wangerooge kleinsten ostfriesischen Insel mit Blick auf die Nordsee, hier am 12 März 2024. Wobei ostfriesischen Insel ist eigentlich nicht richtig, da Wangerooge zu Friesland (weshalb auch am Ende ein „e“ geschrieben wird) und nicht zu Ostfriesland geöhrt.
Der Dünendurchbruch beim Westanleger der Nordseeinsel Wangerooge kleinsten ostfriesischen Insel mit Blick auf die Nordsee, hier am 12 März 2024. Wobei ostfriesischen Insel ist eigentlich nicht richtig, da Wangerooge zu Friesland (weshalb auch am Ende ein „e“ geschrieben wird) und nicht zu Ostfriesland geöhrt.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

240 1400x946 Px, 25.03.2024

Morgenstimmung auf Wangerooge am 13 März 2024 (um ca. 6:30 Uhr), Blick von unserem Balkon vom Hotel „Westerooge“ im Westen der Insel. Rechts in der Ferne der Ort Wangerooge.
Morgenstimmung auf Wangerooge am 13 März 2024 (um ca. 6:30 Uhr), Blick von unserem Balkon vom Hotel „Westerooge“ im Westen der Insel. Rechts in der Ferne der Ort Wangerooge.
Armin Schwarz

Morgenstimmung auf Wangerooge am 13 März 2024 (um ca. 6:30 Uhr), Blick von unserem Balkon vom Hotel „Westerooge“ im Westen der Insel, Blickrichtung Norden.

Links der 67,2 m hohe Neue Leuchtturm Wangerooge.
Der Neue Leuchtturm Wangerooge ist ein kombinierter Leucht- und Radarturm auf der Insel Wangerooge. Er dient der Seeschifffahrt als See-, Leit- und Warnfeuer bei der Ansteuerung von Außenjade und Außenweser sowie der Verkehrssicherung in diesem Bereich. Das Bauwerk ist der höchste Leuchtturm in Deutschland und gehört zu den höchsten Leuchttürmen der Welt.

Für den Ausbau des Fahrwassers zu den Wilhelmshavener Häfen wurde es in den 1960er Jahren notwendig, den Alten Leuchtturm von 1856 durch einen Neubau zu ersetzen, dessen Leitfeuer einen Ansteuerungssektor frei von den Ausläufern der Sandbank Wangerooger Plate zeigen konnte.

Im Herbst 1966 wurde an der Nordwestküste der Insel mit dem Bau des Turms begonnen. Nach der Fertigstellung des Rohbaus im September 1967 begann der damals sehr hochentwickelte technische Ausbau der Anlage. Zwei Jahre später, am 7. November 1969, nahm das Leuchtfeuer seinen Betrieb auf.

Der 67,2 m hohe Stahlbetonturm steht auf 24 Gründungspfählen und einem unterirdischen Sockelgeschoss. Als Auskragung befindet sich in etwa 25 m Höhe das so genannte Betriebsgeschoss mit dem Leit- und Warnfeuer. Die ursprüngliche Fassade aus roten und weißen Keramikfliesen wurde 1982 durch eine Verkleidung aus Aluminium ersetzt.

Das vollautomatische Leuchtfeuer wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven unterhalten und überwacht. Es ist an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und kann im Notfall von einem eigenen Dieselgenerator versorgt werden.
Morgenstimmung auf Wangerooge am 13 März 2024 (um ca. 6:30 Uhr), Blick von unserem Balkon vom Hotel „Westerooge“ im Westen der Insel, Blickrichtung Norden. Links der 67,2 m hohe Neue Leuchtturm Wangerooge. Der Neue Leuchtturm Wangerooge ist ein kombinierter Leucht- und Radarturm auf der Insel Wangerooge. Er dient der Seeschifffahrt als See-, Leit- und Warnfeuer bei der Ansteuerung von Außenjade und Außenweser sowie der Verkehrssicherung in diesem Bereich. Das Bauwerk ist der höchste Leuchtturm in Deutschland und gehört zu den höchsten Leuchttürmen der Welt. Für den Ausbau des Fahrwassers zu den Wilhelmshavener Häfen wurde es in den 1960er Jahren notwendig, den Alten Leuchtturm von 1856 durch einen Neubau zu ersetzen, dessen Leitfeuer einen Ansteuerungssektor frei von den Ausläufern der Sandbank Wangerooger Plate zeigen konnte. Im Herbst 1966 wurde an der Nordwestküste der Insel mit dem Bau des Turms begonnen. Nach der Fertigstellung des Rohbaus im September 1967 begann der damals sehr hochentwickelte technische Ausbau der Anlage. Zwei Jahre später, am 7. November 1969, nahm das Leuchtfeuer seinen Betrieb auf. Der 67,2 m hohe Stahlbetonturm steht auf 24 Gründungspfählen und einem unterirdischen Sockelgeschoss. Als Auskragung befindet sich in etwa 25 m Höhe das so genannte Betriebsgeschoss mit dem Leit- und Warnfeuer. Die ursprüngliche Fassade aus roten und weißen Keramikfliesen wurde 1982 durch eine Verkleidung aus Aluminium ersetzt. Das vollautomatische Leuchtfeuer wird vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven unterhalten und überwacht. Es ist an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und kann im Notfall von einem eigenen Dieselgenerator versorgt werden.
Armin Schwarz

Ein wunderschönes Reetdachhaus am 15 Mai 2022 im Ostseebad Kühlungsborn.
Ein wunderschönes Reetdachhaus am 15 Mai 2022 im Ostseebad Kühlungsborn.
Armin Schwarz

Das Denkmal „Büchen-Tor zur Freiheit 1955 - 1959“ am Bahnhof Büchen (Schleswig-Holstein), hier am 14. Mai 2022.

Die drei Steine „Büchen – Tor zur Freiheit 1955 – 1959“ erinnern an die Ereignisse rund um den Bahnhof Büchen in der Zeit der deutschen Teilung und des Kalten Krieges zwischen den Machtblöcken der NATO und des Warschauer Paktes. Das Denkmal wurde zu Beginn der 1960er Jahre auf dem Gelände des Bahnhofs Büchen aufgestellt. Büchen gehörte während der Teilung Deutschlands in zwei Staaten (BRD und DDR) zu den Städten und Gemeinden mit großem Grenzbahnhof  in der Bundesrepublik Deutschland. 

Die letzte größere Entlassung von deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion („Heimkehr der Zehntausend“) fand 1955 statt. Vorangegangen war ein Staatsbesuch von Bundeskanzler Adenauer vom 08. bis zum 14. September 1955 zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Sowjetunion und der Freilassung deutscher Kriegsgefangener. Am 07. Oktober 1955 kamen die ersten 600 dieser Kriegsgefangenen im Grenzdurchgangslager Friedland an.

Zwischen Dezember 1955 und Februar 1959 reisten 247.000 Spätaussiedler, deutsche Kriegsgefangene und Spätheimkehrer aus Osteuropa über den Bahnhof Büchen in die Bundesrepublik Deutschland ein. Sehr viele Spätaussiedler wurden von Büchen aus in das Grenzdurchgangslager Friedland begleitet. Begrüßt wurden die ankommenden Spätaussiedler auf dem Bahnhof Büchen vom Posaunenchor der Kirchengemeinde, mit „Großer Gott, wir loben Dich“ fuhr der Zug ein. Betreut wurden sie von den zahlreichen Helferinnen der Bahnhofsmission und des Deutschen Roten Kreuzes. Dann wurden die Aussiedler nach Friedland gebracht.

Der Grund dass die Spätaussiedlerzüge nach Büchen gingen, war. das Büchen der nächstgelegene Grenzbahnhof war. Die Bundesrepublik Deutschland hatte mit Polen einen Vertrag über die Spätaussiedler geschlossen. Polen sammelte die Aussiedler, von den ehemaligen Ostgebieten (Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Schlesien), bei Stettin. In der Woche gingen dann 3 bis 4 Züge (geschlossenen Transporte) (insgesamt über 500 Transporte). Diese sollten auf dem kürzesten Weg durch die DDR in die Bundesrepublik Deutschland, da war Büchen der nächste Bahnhof und nicht direkt nach Friedland. Dadurch wurde Büchen auch überall bekannt.

Zur Erläuterung: Als Spätheimkehrer werden alle ehemaligen Kriegsgefangenen bezeichnet, die nach dem 31. Dezember 1946 entlassen worden sind. Als Spätaussiedler werden Personen bezeichnet, die als deutsche Staatsangehörige in den ehemals deutschen Gebieten östlich der Oder-Neiße- Linie geboren wurden und zunächst nach 1945 dort verblieben sind, sowie deren Abkömmlinge, die nach Deutschland übergesiedelt sind.
Das Denkmal „Büchen-Tor zur Freiheit 1955 - 1959“ am Bahnhof Büchen (Schleswig-Holstein), hier am 14. Mai 2022. Die drei Steine „Büchen – Tor zur Freiheit 1955 – 1959“ erinnern an die Ereignisse rund um den Bahnhof Büchen in der Zeit der deutschen Teilung und des Kalten Krieges zwischen den Machtblöcken der NATO und des Warschauer Paktes. Das Denkmal wurde zu Beginn der 1960er Jahre auf dem Gelände des Bahnhofs Büchen aufgestellt. Büchen gehörte während der Teilung Deutschlands in zwei Staaten (BRD und DDR) zu den Städten und Gemeinden mit großem Grenzbahnhof in der Bundesrepublik Deutschland. Die letzte größere Entlassung von deutschen Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion („Heimkehr der Zehntausend“) fand 1955 statt. Vorangegangen war ein Staatsbesuch von Bundeskanzler Adenauer vom 08. bis zum 14. September 1955 zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit der Sowjetunion und der Freilassung deutscher Kriegsgefangener. Am 07. Oktober 1955 kamen die ersten 600 dieser Kriegsgefangenen im Grenzdurchgangslager Friedland an. Zwischen Dezember 1955 und Februar 1959 reisten 247.000 Spätaussiedler, deutsche Kriegsgefangene und Spätheimkehrer aus Osteuropa über den Bahnhof Büchen in die Bundesrepublik Deutschland ein. Sehr viele Spätaussiedler wurden von Büchen aus in das Grenzdurchgangslager Friedland begleitet. Begrüßt wurden die ankommenden Spätaussiedler auf dem Bahnhof Büchen vom Posaunenchor der Kirchengemeinde, mit „Großer Gott, wir loben Dich“ fuhr der Zug ein. Betreut wurden sie von den zahlreichen Helferinnen der Bahnhofsmission und des Deutschen Roten Kreuzes. Dann wurden die Aussiedler nach Friedland gebracht. Der Grund dass die Spätaussiedlerzüge nach Büchen gingen, war. das Büchen der nächstgelegene Grenzbahnhof war. Die Bundesrepublik Deutschland hatte mit Polen einen Vertrag über die Spätaussiedler geschlossen. Polen sammelte die Aussiedler, von den ehemaligen Ostgebieten (Ostpreußen, Westpreußen, Pommern und Schlesien), bei Stettin. In der Woche gingen dann 3 bis 4 Züge (geschlossenen Transporte) (insgesamt über 500 Transporte). Diese sollten auf dem kürzesten Weg durch die DDR in die Bundesrepublik Deutschland, da war Büchen der nächste Bahnhof und nicht direkt nach Friedland. Dadurch wurde Büchen auch überall bekannt. Zur Erläuterung: Als Spätheimkehrer werden alle ehemaligen Kriegsgefangenen bezeichnet, die nach dem 31. Dezember 1946 entlassen worden sind. Als Spätaussiedler werden Personen bezeichnet, die als deutsche Staatsangehörige in den ehemals deutschen Gebieten östlich der Oder-Neiße- Linie geboren wurden und zunächst nach 1945 dort verblieben sind, sowie deren Abkömmlinge, die nach Deutschland übergesiedelt sind.
Armin Schwarz

Den Bäumen kann man es ansehen, dass sie hier hinterm Deich in Norddeich oft eine starke Brise abbekommen, hier am 30.04.2022.
Den Bäumen kann man es ansehen, dass sie hier hinterm Deich in Norddeich oft eine starke Brise abbekommen, hier am 30.04.2022.
Armin Schwarz

Der Hundertwasser-Bahnhof Uelzen und das Empfangsgebäude von der Gleisseite (Gleis 103) am 14.05.2022.

Der Bahnhof Uelzen ist ein Kreuzungsbahnhof in Uelzen am Ostrand der Lüneburger Heide im Nordosten Niedersachsens. Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde im Zuge eines Expo 2000-Projektes nach den Plänen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (Wien) umgebaut. Der Bahnhof wird als „Umwelt- und Kulturbahnhof“ unter dem Namen Hundertwasser-Bahnhof Uelzen vermarktet und ist heute eine Touristenattraktion der Stadt. 

Leider hat auch hier die Corona Pandemie ihre Spuren hiterlassen, als wir 2003 dort waren war es ein sehr lebendiger Bahnhof.
Der Hundertwasser-Bahnhof Uelzen und das Empfangsgebäude von der Gleisseite (Gleis 103) am 14.05.2022. Der Bahnhof Uelzen ist ein Kreuzungsbahnhof in Uelzen am Ostrand der Lüneburger Heide im Nordosten Niedersachsens. Das ursprüngliche Empfangsgebäude wurde im Zuge eines Expo 2000-Projektes nach den Plänen des österreichischen Künstlers Friedensreich Hundertwasser (Wien) umgebaut. Der Bahnhof wird als „Umwelt- und Kulturbahnhof“ unter dem Namen Hundertwasser-Bahnhof Uelzen vermarktet und ist heute eine Touristenattraktion der Stadt. Leider hat auch hier die Corona Pandemie ihre Spuren hiterlassen, als wir 2003 dort waren war es ein sehr lebendiger Bahnhof.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

244 1200x800 Px, 30.05.2022

Ein IC befährt am 18.09.2019 die Lombardbrücke in Richtung Hamburger Hauptbahnhof. (Jeanny)
Ein IC befährt am 18.09.2019 die Lombardbrücke in Richtung Hamburger Hauptbahnhof. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond


Der Yachthafen in Heiligenhafen am 12.06.2015.
Der Yachthafen in Heiligenhafen am 12.06.2015.
Armin Schwarz

Stadt und Land / Deutschland / Norddeutschland

519  4 1200x800 Px, 20.12.2015


Kletterrose an der Fest-Scheune auf dem Gut Helmstorf am 13.06.2015.
Kletterrose an der Fest-Scheune auf dem Gut Helmstorf am 13.06.2015.
Armin Schwarz

Tiere und Pflanzen / Galerie / Blumen

595  2 1200x809 Px, 18.06.2015


Ein Petit Train am 08.03.2015 in Köln am Heumarkt.  
Ein Muson River 1894 vom italienischen Hersteller DOTTO TRAINS mit 3 Anhänger.
Ein Petit Train am 08.03.2015 in Köln am Heumarkt. Ein Muson River 1894 vom italienischen Hersteller DOTTO TRAINS mit 3 Anhänger.
Armin Schwarz

Eisenbahn / Kurioses / Petit Train

658  1 1200x800 Px, 09.03.2015

. Kurzlebiges Spiegelbild der Stadt Köln. 20.11.2014 (Jeanny)
. Kurzlebiges Spiegelbild der Stadt Köln. 20.11.2014 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Kurioses / Sonstiges / Sonstiges

790  3 1200x734 Px, 22.11.2014

. Kein Frühlingsbild - Das fleißige Bienchen besuchte den Löwenzahn am 2. November 2014 im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar. (Jeanny)
. Kein Frühlingsbild - Das fleißige Bienchen besuchte den Löwenzahn am 2. November 2014 im Bergischen Freilichtmuseum in Lindlar. (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

. Abendstimmung in Norddeich. 07.10.2014 (Jeanny)
. Abendstimmung in Norddeich. 07.10.2014 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Stimmungen / Sonne und Mond / Sonnenauf/untergänge

779  2 1200x800 Px, 07.11.2014

. Von Christine entdeckt, brauchte ich nur noch abzudrücken - Ein Moselapollo (Parnassius apollo vinningensis) beim Nektarnaschen in der Nähe von Winningen. 20.06.2014 (Jeanny)
. Von Christine entdeckt, brauchte ich nur noch abzudrücken - Ein Moselapollo (Parnassius apollo vinningensis) beim Nektarnaschen in der Nähe von Winningen. 20.06.2014 (Jeanny)
Hans und Jeanny De Rond

Tiere und Pflanzen / Galerie / Insekten

692  3 1200x800 Px, 24.06.2014

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